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Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres…

“Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres”, so heißt es doch landläufig. Entspannung oder Aktivität, Einsamkeit oder Gesellschaft – die Vorlieben beim Urlauben sind unterschiedlich. Gemeinsam ist das Motiv den Alltag zu durchbrechen und wieder frei zu werden. Frei für neue Gedanken, neue Eindrücke – Belastung abzulegen und dem zu folgen, was man möglicherweise schon länger mal hätte tun wollen. Und alle freuen sich auf ihren Urlaub.

 

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Nun fand ich Urlaub lange Zeit nicht erstrebenswert. Vermutlich, weil ich das Glück habe sowohl beruflich als auch privat meinen Leidenschaften nachzugehen und mich fast tagtäglich auszuleben. Jedoch kommt wohl bei jedem der Zeitpunkt, in dem der Alltag seine Faszination verliert und das Aufstehen und der Gedanke an den nächsten Tag eher Leere und weniger Glücksgefühle erzeugt. Es war Zeit für einen Urlaub.

 

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Städtetrip, Ski-Fahren oder eine Fotoreise – irgendwie reichte der Abstand nicht. Vier Wochen auf einem anderen Kontinent samt Kulturschock und acht Stunden Flugreise fielen ebenfalls schnell aus dem Zielraster. Die Schönheit liegt oftmals doch so nah, nur war das Wetter in Deutschland zu unbeständig – also was bleibt da noch übrig? In den Süden! Und was fällt dem Deutschen bei Sommerurlaub zuerst ein? Mallorca – diese sympathische Mittelmeerinsel in Spanien, wo unerfindlicher Weise fast jeder Deutsch spricht. Dem Image von Ballermann-Touristen, dem Hotspot der Junggesellenabschiede und Kegelklubfahrten sowie dem Kleinod für Rentner arbeitet die Insel ja bereits seit Jahren erfolgreich entgegen. Und daher wollte ich Mallorca eine Chance geben.

 

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Die Wahl fiel auf den Nordwesten – auf die Serra de Tramuntana. Das Welterbe der UNESCO. Die Region der Oliven und der Orangen mit schmalen Bergstraßen, kleinen Buchten, abgelegenen Orten und einem dicht verzweigten Netz von kulinarischen Hotspots. Jetzt fehlte nur noch eine Unterkunft wo man sich einfach wohlfühlen kann.

 

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Die Wahl fiel schnell auf das FincaHotel Can Coll. Gute Bewertungen in einschlägigen Reiseforen und Auszeichnungen in ausgewählten Reiseführern lassen keinen Zweifel daran, dass hier von Maike und Daniel Seeling ein wundervoller Platz für Gäste geschaffen wurde. Und da ich dieses Jahr schon zum zweiten Mal dort war, kann ich den positiven Berichten nur zustimmen und meine ganz persönlichen Eindrücke – natürlich gepaart mit Fotos der Finca und der Region – hier teilen.

 

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Das FincaHotel Can Coll liegt auf der westlichen Bergseite von Sóller direkt an einem der vielen Wanderwege in der Region. Von der Finca hat man eine traumhafte Aussicht auf das Tal von Sóller. Der Ortskern ist innerhalb von wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen und bietet mit seiner historischen Straßenbahn Anschlussmöglichkeiten nach Palma und Port de Sóller.

 

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Can Coll selbst ist ein gepflegtes Areal auf mehreren Terrassen-Ebenen. Pool, Rückzugsmöglichkeiten – ob nun überdacht, unter Bäumen oder im Freien – sowie eine Terrasse zum Essen, Kinderspielplatz und abgeschlossener Parkplatz komplettieren das Areal. Mit zehn Zimmern verteilt auf das Haupthaus und umliegende kleinerer Gebäude ist man “unter sich”. Die Ausstattung der Finca ist sehr gehoben, wobei der Charme des historischen Gebäudes bewahrt wurde und keinem Luxushotel entspricht. Der Luxus liegt vielmehr im Kleinod der Gesamtpositionierung.

 

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Ein Ort mit mallorquinischem Flair zum Entspannen. Die Liebe liegt dabei in vielen Details, die man als Gast entdeckt und lieben lernt. Hierzu tragen auch die Eigentümer und Mitarbeiter bei, die in Einheit einem unaufdringlich, aber mit eigenem Charakter die persönliche Note vermitteln. Ein Highlight ist weiterhin die Küche von Karsten Satorius, der als Küchenchef alle zwei Tage wechselnd eine in sich ausgewogene Speisekarte zusammenstellt. Wobei bislang jedes Gericht den Ansprüchen einer gehobenen Küche entspricht. Die Gerichte haben fast durchweg einen lokalen Einschlag und werden ergänzt durch deutsche, aber auch asiatische Facetten. So freut man sich täglich über die Kombination verschiedener Gänge und hat nicht wirklich das Verlangen, die Finca zum Abendessen zu verlassen. Spezielle Themenabende wie BBQ oder Paella bringen zusätzlich Abwechslung und einen kleinen Event-Charakter mit ein. Einmal wöchentlich ist Ruhetag, so dass man die vielfältigen kulinarischen Potenziale der Region erleben kann. Lokale Weine und Spirituosen runden das Bild ab und geleiten einen durch den Abend. Der Service war bei beiden Aufenthalten herzlich, kompetent und gewinnend.

 

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Das Frühstück am Morgen wird – und nur so kann es gut sein – an den Tisch gebracht. Auch hier spiegelt sich die Qualität des Service wieder. Nun kann man keine Auswahl eines Luxushotels mit 100 Betten verlangen, aber findet ein breites Angebot. Auf Wünsche wird direkt eingegangen. Tagsüber hat man die Möglichkeit am Pool zu entspannen, zu lesen oder die Gegend und damit die Insel zu erkunden. Aber zu dem Thema sagen Fotos vermutlich mehr als tausend Worte. Daher anbei ein paar Impressionen von der Finca und dem Umland. Die Urlaubsplanung 2015 wird vermutlich um Can Coll wieder nicht herumkommen.

 

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CanColl auf Facebook

 

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Auf der Straße nach Deía.

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Einfahrt des FincaHotels CanColl

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Blick über Deía.

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Palma de Mallorca

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Port de Sóller

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Marktplatz Sóller

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Straßen von Sóller

 

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